Einst wurde in unserem Staat die Bildung hoch geschätzt

Banken werden gerettet, Kinder lässt unser Staat ohne Chance auf Bildung in Armut allein - - Einst wurde die Bildung auch in unserer Republik hoch geschätzt und jeder - JEDER - unabhängig von Herkunft und finanziellem Hintergrund sollte die Möglichkeiten, die unser Staat bietet, auch nutzen können. Da ein gebildetes Volk für die Machtinhaber unbequem ist, schließlich können Gebildete Zusammenhänge erkennen, ist dies längst abgeschafft - die Bildung nur noch für eine elitäre Gruppe vorgesehen.

Sonntag, 3. Januar 2010

An der alten Mühle





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Freitag, 1. Januar 2010

Silberkerze





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Warum lernen die Menschen nicht aus der Geschichte?

Mich beunruhigt, dass aus der Finanzkrise im vergangenem Jahrhundert niemand etwas gelernt hat und Schlüsse daraus zog, um das Richtige zu tun. Heute werden Fehler von damals wiederholt.
Da sieht man Dokus im TV, wie bereits vor 4000 Jahren in China ein Volksstamm wissentlich und sehentlich aus Habgier und Umweltzerstörung seinem Untergang entgegen ging und trotzdem nicht bereit war, sich zu ändern. Da frage ich mich, wozu ist Geschichte und Forschung in die Vergangenheit gut, wenn wir nicht wenigstens heute, wo unsere Machtinhaber so klug und überlegen
sind, die richtigen Taten folgen lassen.
Was nützt es unserer Umwelt, wenn wir in Europa den CO2 Ausstoß verringern, das Gesparte aber in China zu Höchstpreisen verkaufen? Das Bedenkliche, durch diesen Handel ist so gut zu verdienen, dass unterbezahlte Fachkräfte dorthin wechseln und an anderer Stelle fehlen.
Solange unsere großen Unternehmen nach China gehen, um dort ohne Umweltauflagen zu produzieren, damit sie hier alles billigst verkaufen können, habe ich keine Hoffnung auf Verbesserung der Situation.


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Armes Deutschland Nicht nur die Medien tragen zur Salonfähigkeit der Fremdenfeindlichkeit bei

Im Haus meiner Tochter und Schwiegersohns verkehren Menschen aus vielen Kulturen. Berufsbedingt weltreisend lernen sie viele interessante Menschen kennen. Die Söhne sind in einem Arabischen Land geboren, in dem sie nie Ausländerfeindlichkeit kennen lernten, obwohl unsere Tochter auch im Erscheinungsbild europäisch blieb.

Nun leben sie in einer kleinen Gemeinde in Niedersachsen und die Kinder gehen dort zur Schule.

Eine Gemeinde, deren Bürgermeister seit Jahrzehnten den Zuzug von „Fremden“ fördert und schon bei meinem ersten Besuch dort viel mir die Vielfältigkeit und die für Deutschland ungewöhnliche „gute Laune“ im Straßenbild auf. Nun kommt mein ältester Enkelsohn, erstes Jahr Gymnasium, aus der Schule und erzählt beim Mittagessen von einem Mitschüler, schließt mit den Worten, „aber der ist ja Ausländer“.

Salopp gesagt, mir viel die Gabel aus dem Mund, starrte ihn an und erzählte, aus welchen Länder Europas seine Vorfahren einst kamen, denen man die Chance gab, sich zu integrieren und aus welchen seine guten Freunde kommen. Was heißt Deutsch sein, in einem Land Europas, durch das die Menschen der Völkerwanderung zogen, die Römer und Franzosen ihre Nachkommen hinterließen. Im Heimatort meiner Mutter arbeiteten zur Zeit des Eisenbahnbaus viele Spanier und auch sie hinterließen nicht nur dort ihre Gene. Mein Großvater war zum Ende des ersten Weltkriegs in Damaskus, damals zur Türkei gehörend, und kam wegen fehlender Transportmöglichkeit erst nach einem Jahr nach Hause. Er wurde in dieser Zeit von einer Familie als Gast aufgenommen. Als die ersten Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland kamen, freute er sich, sie als Nachbarn begrüßen zu dürfen und ihnen den Start im fremden Land zu erleichtern..

Ich bin katholisch erzogen und aus Überzeugung aus der Kirche ausgetreten, weil mich schon als kleines Mädchen der Umgang mit den „Fremden“ gestört hat. Und da liegt meines Erachtens heute noch ein großes Problem. Der Wohnort unserer Enkelsöhne ist katholisch geprägt, der Pastor bestimmt das Leben seiner Gemeinde. Bei der Einschulung habe ich die Kirche verlassen, weil die Rede des Pastors so ausländerfeindlich war, sie erinnerte mich an die Aussagen der Nazis, dass es mir schlecht wurde. Und hier liegt eines der Übel. Solange von der Kanzel verkündet wird, dass nur der christliche Glaube zählt, Kinder schon manipuliert werden, wird sich nichts ändern. Denn dieses Denken zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten.

Gedanken zum Krieg

In den Trümmern von Remagen aufgewachsen habe ich mir seit frühester Kindheit Gedanken zum Krieg gemacht, ob von Staatshäuptern oder Industriellen ausgehend, ob der Krieg sich gegen den Menschen richtet oder gegen die Natur. (die letztendlich immer beide betroffen sind) Die Entwicklung der Waffen spricht nicht von Intelligenz sondern von Verblendung und Selbstverliebtheit. Mein Fazit, kein Krieg ohne Religion, Gier, Dummheit, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit. Kein Krieg ohne die Denkweise der Krupps, Thyssen und Quandts.... Auf allen Kontinenten unserer Erde fehlt Geld für Bildung und Nahrung, aber nirgendwo für Waffen. Still und leise wurde während der letzten Fußballweltmeisterschaft die Luftwaffe der Bundeswehr für Milliarden aufgerüstet, vor wenigen Wochen wurden wieder Milliardenbeträge bewilligt. Sind wir bereit wieder zu töten? Leid über die Menschheit zu bringen?

Wo bleibt der Aufschrei des Volkes??

Und gleichzeitig wachsen in unserem reichen Land Kinder in Armut auf, hungern, Bildung bleibt ihnen versagt, kein Geld für Kita und Ganztagsschulen. (Ein gebildetes Volk ist nicht manipulierbar) Die unteren Einkommensgruppen werden von unseren Machthabern immer höher belastet, lässt die Reichen noch reicher werden. Es ist Zeit aufzustehen, aber wer beginnt?

10.09.2009 Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",

der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.

Ins unreine geschrieben,

das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.

Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.

Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.

Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.

Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.

Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.

Wurde das Volk dazu gefragt?

In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.

Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.

Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?

Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber

Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen

Steuerausfall

Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben

Keine Prothesenherstellung= siehe oben

Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben

Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.

Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.

Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinenser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.

Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher nicht im Gazha-Streifen produziert.

Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.

Gegen Rechts - Pro Links

Bereitet Schäuble mit seiner angestrebten totalen Überwachung das Vierte Reich vor? Denn wo werden die Nazis von unserem Rechtsstaat an ihrem Tun gehindert?

Aber Musik hörenden junge Leuten, die äusserlich nicht ins System passen, sich Gedanken über den Zustand unserer Republik machen, wird mit allen, auch nicht legalen Mitteln, das Leben erschwert. Dabei braucht jeder Staat die anders Denkenden, wie würden wir uns sonst weiter entwickeln?

Selber war ich 15 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv, Willi Brandt und seine Politik hatte mich einst überzeugt, habe bedauernd mein Parteibuch abgegeben, das war schon lange nicht mehr die SPD von Willi Brandt, und mich ins Privatleben zurück gezogen. Denn! Ich sehe, unsere heutigen Machthaber behandeln uns nicht besser als in der Feudalzeit das gemeine Volk behandelt wurde. Werden wir zu anderem gebraucht als Abgaben zu leisten, den Umsatz anzukurbeln, sprich einzukaufen, und alle paar Jahre einmal wählen zu gehen. Mein Fazit, da die Regierenden aller Parteien den Bezug zur Wirklichkeit schon lange verloren haben, fühle ich mich in keiner Partei mehr zuhause. Meine einzige Hoffnung, dass dieser, mein Staat, den Weg zurückfindet in die Menschlichkeit, liegt auf den Linken. Warum geben wir ihnen nicht die Chance, uns aus dieser Kälte zu führen und den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen und nicht nur das Wohl der Lobbyisten und ihr eigenes im Auge zu haben.

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